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Fellini und Rom

August 24, 2010 By: romeblogger Category: Uncategorized

Federico Fellini wurde am 20. Januar 1920 in Rimini geboren. Von klein auf hatte er eine Schwäche für Geschichten und bewegte Bilder: Zeichentrickfilme.

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1936 hat er als Teenager in einem Jugendcamp für die Faschistische Nationalpartei teilgenommen, der in Verruchio stattfand. Ein Erlebnis, dass seine ersten Karikaturen inspirierte, die später unter dem Titel „Camper von 1936“ veröffentlicht werden sollte. In dieser Zeit schrieb Fellini seine ersten Drehbücher.

1944 nach der Befreiung Roms, trieb ihn seine Leidenschaft für Bilder dazu ein Geschäft mit Porträts und Karikaturen in Rom zu eröffnen. In diesem Jahr arbeitete er an dem Drehbuch für den Film Rom Offene Stadt, von Roberto Rossellini, der das Aufbegehren normaler Menschen gegenüber dem Naziregime dokumentiert. Der Film wurde an mehreren Orten in Rom gedreht, die man heute noch besuchen kann.

Orte, wo beispielsweise Anna Magnani, eine der besten italienischen Schauspilerinnen eine der berühmtesten Szenen des italienischen Films inszenierte. Dies war in der Anfangsphase des italienischen Neorealismus, mit seiner kritischen Haltung gegenüber einer Gesellschaft, die den Faschismus unterstützt hatte, und die nun langsam in die Fußstapfen eines amerikanischen Modernitätsentwurfes traten.

Am 30. Oktober 1943 heiratete Fellini seine Muse Giulette Masina, die die Protagonistin vieler seiner Filme sein wird.

Und obwohl Fellini zunächst als Drehbuchautor für neorealistische Filme arbeitete, ist sein filmisches Werk vom Surrealismus und Symbolismus gekennzeichnet, den er schon während seiner Zeit als Karikaturist entwickelt hatte. Im Gegensatz zum Neorealismus, sind die Figuren Fellinis überspannte Darstellungen, die sich in einer traumähnlichen Welt bewegen, und satirische Züge tragen.

Einer seiner interessantesten Filme ist Dolce Vita, der 1960 gedreht wurde. In ihm werden die Verrücktheit, der Snobismus und die hedonistische Gleichgültigkeit der römischen High Society aus der Perspektive eines hämischen mittelmäßigen Journalisten kommentiert, der selbst davon träumt, dieser Klasse anzugehören. Eine der berühmtesten Szenen dieses Films wird von Anita Ekberg in der Fontana di Trevi gespielt, die die Leere und Oberflächlichkeit einer wunderschönen Schauspielerin symbolisieren, die vor ihrem Erfolg wegrennt.

La Dolce Vita ist ein Film, der uns Rom von seiner Glanzseite zeigt und auf geniale Art und Weise die Widersprüche der italienischen Gesellschaft der 60 Jahren vorführt. Fellini führt uns bewusst in die chaotischen engen Gassen dieser Stadt ein, und kontrastiert diese mit der unglaublichen Leere der Modernität, die sich in dieser Zeit noch im Aufbau befindet, als Vorbote einer Welt, die uns noch bevor steht.

Für all diejenigen, die diese warmen Nächte in dieser glanzvollen Stadt im Stile Fellinis erleben wollen, mietet Appartments in Rom, und besucht die Fontana di Trevi, die euch unwiderruflich diesen Klassiker des italienischen Films in Erinnerung rufen wird.

1 Comments to “Fellini und Rom”


  1. Ein cooler Eintrag genau, das habe ich gesucht. Ich schaue mir deinen Web-Blog sicherlich noch einmal an.

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