Haben Sie einen Grund böse zu werden?
“Ich bin nicht böse” schreit jemand von weitem. Die Haut bekommt einen leichten Rot Ton, die Stirn runzelt sich, es ist unmöglich ruhig zu bleiben, geschweige denn zu denken oder richtig zuzuhören… Ein heißes Gefühl durchströmt den ganzen Körper. Laut den Studien der Dämonologie repräsentiert die Wut tatsächlich den Dämonen Amon, der den Körper des „Opfers“ in Besitz genommen hat. Diese Wolfsgestalt mit Schlangenkopf belagert ab und zu Ihren Körper und Geist… Jedoch sind die heutigen Neurowissenschaftler in dem Glauben, den Grund für unsere Wutgefühle gefunden zu haben. Laut verschiedenen Studien entsteht die Wut oder der Zorn in dem Gehirnbereiche Amygdala (Griechisch für « Mandel »). Chemie oder Dämon?

Es gibt niemanden, der noch nie Wut oder Zorn empfunden hat. Aber versuchen Sie Ihre Gefühle zu kontrollieren, denn genau wie die anderen Todsünden wird auch der Zorn bestraft: der vierte Höllenkreis in der Divina Comedia vom italienischen Dichter Dante Alighieri. Dort treffen Sie auf andere Sündiger, die in ihrem Leben unzählige Todsünden begangen haben… Dem christlichen Glauben zufolge wird genau dort für die Wut gebüßt und „die unkontrollierte Rachsucht“ bereinigt. Von den sieben Todsünden ist der Zorn eine der schlimmsten der ganzen Menschheit, denn es handelt sich um ein Benehmen, dass alle andere Sünden mit einschließt (Wollust, Völlerei, Hochmut, Geiz, Neid, Trägheit). Die Wut steht in Verbindung mit Misserfolgen, Frustrationen und Konflikten jeder Person. Sie kann sogar zu Ermordungen, Verbrechen, körperliche Gewalt und Belästigung anderer Personen führen. Der Zorn ist somit eine wahrhaftige Todsünde.
Der Zorn ist ein unkontrolliertes Gefühl von Hass und Unmut. Zudem ist es die einzige Todsünde, die nicht unbedingt mit Egoismus und persönlichen Interesse verbindet werden muss (obwohl allerdings auch Wut durch Egoismus entstehen kann, wie z.B., Eifersucht). Die Psychologie hat in diesem Bereich noch sehr viel Arbeit vor sich, denn Gefühle und Emotionen zu kontrollieren ist nicht gerade einfach. Das Beste ist, den Schmerz dazu zu nutzen, um unseren Charakter zu stärken, daraus zu lernen und Geduld zu haben.
Im Volksmunde wird oft gesagt, dass die Konsequenzen des Zorns immer schlimmer als die Ursachen, die sie provozieren, sind. Zudem verschwendet man bei sinnlosen Wutanfällen wertvolle Energie. Wie schon erwähnt, weisen Neurologen darauf hin, dass der Zorn in einem primitiven Bereich des Gehirns entsteht, in dem auch Bedrohungen und Gefahren wahrgenommen werden.
Haben Sie wirkliche einen Grund böse zu werden? Beruhigen Sie sich, wir haben da einen kleinen Vorschlag zur Entspannung: einen unvergesslichen Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt. Wenn Sie die besten Appartments in Rom mieten, dann bleiben Ihnen sicherlich Wutanfälle erspart. Sie sind so komfortabel und kostengünstig, so dass Sie gar keinen Grund haben, um böse zu werden.







