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Italienische Stereotypen: wahr oder falsch?

November 24, 2009 By: romeblogger Category: Rom

Wir alle kennen die berühmten Filme wie „La dolce vita“ oder auch „Der Pate“ und wir wissen auch, dass das Lieblingsessen vieler Kinder Pizza und dass Italien für viele Touristen das Lieblingsreiseziel ist. Na los geben Sie es zu, Sie haben doch bestimmt ein ganz klares Bild vor Augen, wie die Italiener denn wirklich so sind, oder? Aber stimmen diese Stereotypen wirklich mit der Realität überein? Aber irgendwas muss doch an den ganzen Gerüchten wahr sein… Hier ein paar Eindrücke, was man als Ausländer von den Italienern so denkt.

mafia

Die Italiener essen den ganzen Tag lang nur Pasta. Es stimmt. Die Italiener lieben einfach alle möglichen Formen der Pasta und Lasagne. Pasta ist hierbei eher ein genereller Begriff, denn es existieren mehr als 600 verschiedene Varianten, angefangen bei Farfalle, über Rigatoni bis hin zu Penne und noch vieles mehr. Jeder Italiener isst im Schnitt 28kg Pasta pro Jahr und am Besten sollten sie auch al dente zubereitet sein. So ein hoher Pastakonsum ist im Ausland natürlich nur sehr schwer zu verstehen. Die Pasta eignet sich perfekt als Hauptgericht oder auch als Beilage. Die Italiener ersetzen die übliche Beilage wie Kartoffeln, Reis oder Salat einfach mit leckerer Pasta zum saftigen Steak oder köstlichem Fisch.

Die Italiener sind feurige Liebhaber. Das ist allerdings nur zum Teil richtig. Eine Umfrage, bei der mehr als 15.000 Frauen aus verschiedenen Ländern teilnahmen, positionierte die Italiener auf Platz 3 in Sachen beste Liebhaber weltweit. Es wird behauptet sie wären leidenschaftlich, aufmerksam und wahrhaftige Flirtexperten. Verschlingen Sie wirklich die Frauen im Nu? Wenn Sie jegliche Frau um die 40 fragen, ob ihr Herz schon einmal von einem Italiener gebrochen wurde, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Antwort zweifellos sehr hoch. Heutzutage jedoch scheinen diese kleine Machos vom Aussterben bedroht zu sein, denn jeder siebte Italiener gibt eine gewisse Unsicherheit beim Flirten am Strand zu.

Die Italiener kleiden sich am Besten. Falsch. Es wäre ein Fehler zu bestätigen, dass alle Italienerinnen so aussehen, als ob sie direkt von der Titelseite der Vogue kommen würden. Auch nicht jeder Italiener läuft mit einem Armani Anzug durch die Gegend. Den meisten gefällt es einfach nicht aus der Menge hervorzustechen und auch nicht jeder trägt ausschließlich nur Designer-Klamotten. Und was ist mit dem typischen Gigolo mit seinem weißen eng anliegenden Hemdchen, Goldkettchen, braungebrannt und mit zurückgegeltem Haar? Obwohl die Italiener sich sehr viel mit Mode beschäftigen, aber solch einen schlechte Geschmack finden Sie wirklich nur in den Vereinigten Staaten.

Die Italiener sind Muttersöhnchen. Richtig. Jeder dritte Italiener sieht täglich seine Mutter und sogar jeder siebte Italiener über 35 und ohne Partner wohnt noch bei seinen Eltern. Viele der Italiener ziehen erst von zu Hause aus, wenn sie selber heiraten. Die italienischen Mütter sind sehr beschützend und auch sehr bestimmend was das Leben ihrer „kleinen Lieblinge“ angeht. Leider beschuldigt jede dritte geschiedene Frau die Schwiegermutter als Grund der Scheidung. Aber es stimmt auch, dass wenn sie der italienischen Mutter ihres Partners gefallen, sie mit offen Armen in Empfang genommen und umfangreich wie ein richtiges Familienmitglied verwöhnt werden.

Alle Italiener sind Mafiosi. Falsch. Nicht jeder Italiener gehört zu einer Mafia. Es stimmt zwar, dass sie oft “Mamma Mia” sagen, aber dass heißt noch lange nicht, dass jeder einen Lamborghini fährt. Sie sollten am Besten selber herausfinden, wie die Italiener wirklich so ticken. Reisen Sie nach Rom und entdecken Sie das italienische Leben. Mieten Sie sich die besten Appartments in Rom und tauchen Sie komplett in die italienische Kultur ein. Sie werden garantiert bezaubert sein.

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